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Ein Motorrad als Dienstfahrzeug – starker Auftritt oder Flop?

Falls ein Motorrad als Dienstfahrzeug für dich infrage kommt, musst du die folgenden Bedingungen beachten.

Ein Dienstmotorrad für alle Fälle?

Damit das Motorrad als Dienstwagen-Alternative für dich überhaupt funktionieren kann, muss zunächst die Chemie stimmen. Dass Motorradfahrern ihr Gefährt meist eng ans Herz wächst, ist zwar hinlänglich bekannt – in diesem Fall meinen wir aber die Chemie zwischen Dienstmotorrad, Unternehmen, Zielgruppe und Image. Denn ein Motorrad suggeriert nicht unbedingt dieselbe klassisch souveräne oder sportliche Eleganz wie ein Dienstwagen, wenn du damit zum Kundentermin vorfährst. Stattdessen vermittelt es Coolness, frischen Wind und einen gewissen rebellischen Charme – was nicht zwingend schlechte Eigenschaften sind. Doch je nachdem in welcher Branche du tätig bist, können diese nur sehr schwer mit den Werten des Unternehmens vereinbart werden. Ganz besonders deutlich wird das bei traditionsreichen und/oder sehr hochkarätigen Betrieben. Hier mal ein Extrembeispiel: Stell dir vor, ein Versicherungsbeamter würde in seinem schicken Anzug vorfahren – auf einem auffälligen, provokanten Motorrad. Passt nicht ganz zusammen, oder? In der kreativen Arbeitswelt wird frischer Wind hingegen ebenso gerne gesehen wie rebellisches und gewagtes Denken. Überlege im Vorfeld also genau, ob und inwiefern sich dein Image oder das deines Unternehmens mit einem Dienstmotorrad in Einklang bringen lässt, wie die Zielgruppe darauf reagieren könnte und welches Modell am ehesten infrage käme. 

Motorrad gleich Freiheit – ein berechtigtes Image?

In vielerlei Hinsicht lässt sich diese Frage sicherlich mit „Ja“ beantworten: Motorrad fahren ist verbunden mit Flexibilität, macht Spaß und bringt einen gewissen Nervenkitzel – Außerdem findest du damit immer irgendwo einen Parkplatz, was gerade in der Stadt einen enormen Zeitvorteil mit sich bringt. Steuerliche Freiheit hingegen gibt es nicht, zumindest nicht mehr als beim Dienstwagen auch. Die gute Nachricht: Ein Dienstmotorrad zu versteuern ist genauso unkompliziert wie die Versteuerung eines Dienstautos, da bei beiden Varianten dieselben Vorteile angewendet werden können. (Wie genau die unterschiedlichen Versteuerungsmethoden funktionieren und welche sich für dich besser eignet, erfährst du in unserem Artikel Dienstwagen: Ein-Prozent- vs. Fahrtenbuch-Methode.) Was du allerdings nicht unterschätzen solltest, ist die erhöhte Unfallgefahr im Straßenverkehr. Wenn du dich also für ein Motorrad als Dienstfahrzeug entscheidest, ist es definitiv lohnenswert, sich Gedanken um einen zuverlässigen Versicherungsschutz machen. Normalerweise wird dieser zwar vom Arbeitgeber übernommen, doch wie weitreichend die Wirkung dann letztendlich ist, hängt von der Nutzungsvereinbarung des Fahrzeugs ab. Leg im Zweifelsfall also lieber selbst noch ein bisschen Geld drauf; Vorsicht ist hier definitiv besser als Nachsicht! 

Fahrtenbuch führen – ganz einfach mit eazylog 

Falls sich die Fahrtenbuch-Methode zur Versteuerung deines Dienstmotorrads mehr lohnt als die Ein-Prozent-Methode, wirst du womöglich direkt einige Horrorszenarien vor Augen haben, die vergessene Fahrten, eine verwirrende Zettelwirtschaft und ein wütendes Finanzamt beinhalten. 

Diese Vorstellung solltest du allerdings schnell über Bord werfen, denn in Zeiten des Smartphones gibt es glücklicherweise bessere Alternativen! Eine davon ist die Fahrtenbuch-App eazylog, die dich nicht nur daran erinnert, vergessene Einträge nachzuholen, sondern auch auf Knopfdruck sämtliche Fahrten von dir aufzeichnet – wenn es dir hilft, sogar mit GPS-Tracking. (Diese Möglichkeit eignet sich auch super als „Kostenprobe“ und kann dir helfen, herauszufinden, ob ein Fahrtenbuch wirklich das Richtige für dich ist!) So sammelst du alle Daten übersichtlich an einem Ort und kannst sie später sogar noch vergleichen und bearbeiten. All dies geschieht finanzamtkonform, soll heißen; alle Informationen, die das Finanzamt benötigt, werden gesammelt und können als PDF exportiert werden. So wird dein Fahrtenbuch als gültig anerkannt, ganz ohne Risiko. Falls du Genaueres zu den Richtlinien elektronischer Fahrtenbücher erfahren möchtest, lies hier weiter: Elektronisches Fahrtenbuch: Vorteile und Vorgaben. 

Übrigens: Auch, wenn du privat ein Motorrad fährst, kann dir die Führung eines Fahrtenbuchs aufgetragen werden, nämlich dann, wenn du gegen die Verkehrsregeln verstößt. Das macht es für dich jedoch nicht komplizierter, denn die Fahrtenbuch-App eazylog kann sowohl für ein privates, als auch ein dienstliches Fahrtenbuch bedenkenlos genutzt werden! 

Quellen und weiterführende Links: 
https://www.gruender.de/buchhaltung/motorrad-als-dienstfahrzeug/ 

https://vimcar.de/boxenstopp/blog/fahrtenbuch-mit-motorrad/